anna grimm

Im Labyrinth der Welten öffnen sich die Türen

Baum der Geschichten & Märchen
Schreiben

Szenen streichen

Mein Manuskript ist wieder einmal Baustelle. Aus gutem Grund. Um den Spannungsbogen zu straffen, statt mich in Nebenhandlungen zu verzetteln, streiche ich nun einige Szenen, die für Leserinnen zwar anschaulich sind, aber nicht unbedingt Teil des großen Abenteuers sein müssen.

Schade? Naja, diese Szenen sind ja nicht verloren. Da ich ohnehin selten Textstücke gänzlich verwerfe, sammle ich rausgeschriebene Szenen und archiviere sie. So kann ich später darauf zurückgreifen und sie dort einflechten, wo sie die Handlung dann auch kräftig vorantreiben. Mit einem einzelnen Buch wäre die Geschichte ohnehin nicht erzählt. Der Aufbau einer Welt verlangt ganz schön viel Zeit ab, deshalb lädt sie auch dazu ein, aus dem vollen zu Schöpfen und eine Geschichte nach der anderen aus ihr rauszuziehen.

Welten wollen lebendig werden und Bücher wollen die Leserin packen und hineinzerren. Das passiert aber nur, wenn die Spannung so richtig knistert und manchmal muss ich dafür vorerst opfern, was mir zwar interessant und vertiefend, aber an diesem Punkt dennoch entbehrlich erscheint.

Fazit: Das Streichen einzelner Szenen rafft die Handlung und verhindert, dass der Spannungsbogen unnötigerweise unterbrochen wird. Ich neige dazu, immer wieder kleine Geschichten in die Geschichte einzuflechten. Manchmal braucht ein Buch das. Und manchmal habe ich das Gefühl, diese kleinen Nebengeschichten – meist eigenständige Handlungen – sollten für später aufgespart werden.

Autorin
Autorin Autorin Horror, Fantasy, Phantastik

Stadtkind, Bahn Nomadin, Autorin von Kurzgeschichten, Bloggerin

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