anna grimm

Im Labyrinth der Welten öffnen sich die Türen

Fantasy mystisches Bild vom Gesicht einer Frau - Magie
Schreiben

Einleitung in eine Schreib-Geschichte

Am Horizont sinkt die Sonne. Ihre Wiege erwartet sie hinter dem Dunstschleier des vorangeschrittenen Tages, jenseits der in Ferne verblassenden Bergkämme eines immergrünen Talkessels. Meine Gedanken rasen zurück zum Anfang. Ja, ich beginne diesen Schreib-Blog-Beitrag ganz ungeniert mit der hartnäckigen Adjektivitis einer Fantasy-Bücher-Verschlingerin schlimmsten Grades; stehe in Gedanken wieder ganz in der Zeit, als die Sache mit dem Buch begann. Mein Roman-Projekt begleitet mich seit die große Sache mit dem Schreiben harte Realität wurde. Wer eine Veröffentlichung ins Auge fasst, geht halt selten eine Abkürzung oder gleich steil bergauf. In meinem Fall wäre das der lange schlängelnde Weg mit den nötigen Abzweigungen – sprich Nebenhandlungen – einer Selfpublisherin mit Brotjob. Und das bin ich geblieben.

Aber was ist jetzt mit dem Buch?

Das Buch: Genaugenommen sprechen wir, obwohl ich bereits ein paar Kurzgeschichten als E-Books veröffentlicht habe, von meinem ersten Roman. An diesem Abend frage ich mich, wie viele Schreibende sich damit quälen, weil sie ihr frühes Herzensprojekt nach einem ersten Versuch bei einem Schreibseminar wieder aufnehmen, nur um es zu zerlegen und zu erkennen, warum man es nie zu Ende schrieb. Und dann beginnt man mit der Arbeit ganz von vorn. Aber so ist das, wenn die Schreibarbeit noch reifen muss. Wenn das Plotten von Szenen erst nach und nach gelingen will, da einige Teile vom Skellett fehlen oder andere Teile besser in eine eigene Erzählung passen. Das Gute daran: Jetzt weiß ich, wie eine Knochensammlerin sich fühlt. Und das bringe ich gleich in die Geschichte ein.

In Workshops und während der ersten Entwürfe für „das Buch“ muss die Knochensammlerin also lernen, ihre Lieblingsstücke beiseite zu legen. Genau so wie eine Lektorin es vorschlagen würde. Manche Szenen tragen weniger zur Geschichte bei, auch wenn sie sich zu Herzensangelegenheiten entwickeln und die Figuren mit Leben erfüllen. Dennoch muss es sein. Kritische Workshop-Teilnehmer haben es auf den ersten Blick erkannt. Längst habe ich mich dem Urteil gebeugt und Szenen aus dem Manuskript gestrichen und archiviert. Trotzdem kann ich erst jetzt glücklich mit der Entscheidung sein.

Am Ende zählt nur eines: Es kommt eine neue Saga. Sie erzählt von einem Ort am Rande einer Welt, einer düsteren in Finsternis lauernden Gefahr und jenen Funken, die um ihr Schicksal kämpfen und dabei die Welt formen, im Guten wie im Bösen.

Autorin
Autorin Autorin Horror, Fantasy, Phantastik

Stadtkind, Bahn Nomadin, Autorin von Kurzgeschichten, Bloggerin

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