anna grimm

Im Labyrinth der Welten öffnen sich die Türen

Aktuelles Tabula Rasa

Tabula Rasa Fortsetzung

Im Labyrinth der Welten öffnen sich wieder Türen. Ein Horror Roadtrip durch kalifornisches Hinterland, der für Tommy Cuervo mit der Kurzgeschichte Tabula Rasa keineswegs harmlos angefangen hat, wird demnächst in einem zweiten Buch mit neuen Charakteren an einer anderen mystischen Wegekreuzung fortgesetzt. Das neue Abenteuer in Romanlänge befindet sich bereits in der Schreibphase.

Die Mystik von dunkler Phantastik verbindet sich wie schon beim ersten Buch mit Horror und wird euch zur Wegekreuzung einer Dämmerwelt am Rande der Wirklichkeit zurückführen.

Vorab gab es bereits ein Cover-Refresh des eBooks der originalen Kurzgeschichte.

Damit ihr aber bereits vor dem Erscheinungstermin der Fortsetzung ein Buch fürs Regal habt, ist eine Taschenbuchausgabe zum ersten Teil von Tabula Rasa mit der Zugabe von vier Superkurzgeschichten geplant.

Der Tachometer schlug nach rechts aus. Unter der Belastung heulte der Motor auf. Toms Wagen pflügte kühn durch den Sturm. Tom klammerte beide Hände um das Lenkrad seines Plymouth Arrow, die Linien einer gerade verlaufenden Straße konnte er im Sandwirbel nur noch erahnen.

Erinnert ihr euch noch an den Anfang von Tommys Cuervos Roadtrip? Neue Leser finden die komplette Geschichte hier.

    Autorin
    Autorin Autorin Horror, Fantasy, Phantastik

    Stadtkind, Bahn Nomadin, Autorin von Kurzgeschichten, Bloggerin

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    Leseprobe aus Tabula Rasa

    Das Telefon klingelte.

    Abwartend starrte Jake den Apparat an. Er schob die Kopfhörher zurecht.

    Das Telefon klingelte weiter.

    Er ließ die Füße vom Pult plumpsen und nahm den Anruf per Knopfdruck entgegen. Onkel Dewy?, sprach er in das kleine Stehmikrofon.

    Jemand atmete lang und geräuschvoll aus und ein. Eiswürfel klirrten in einem Glas. Flüssigkeit schlenkerte gurgelnd darin. Schlagartig erinnerte Jake sich, dass es eine Grußformel gab, an die er sich halten sollte. Wie ging der Spruch nochmal? Er konnte sich einfach nicht mehr daran erinnern. Es war wie weggeätzt.

    H-Hallo?, stammelte Jake.

    Am anderen Ende der Leitung erklang ein Lachen, das bald darauf in einem Hustenanfall erstickte.

    Jake überlegte aufzulegen. Tut mir leid, ich kann sie nicht verstehen.

    Jacob Hauser, richtig?

    Der unvermutete Bariton ließ Jake zusammenfahren. Vielleicht einer der Techniker im Radiosender. Oder gar der Boss?

    Ja, antwortete er hastig. Und setzte Sir hinzu.

    Der Baritonmann schüttelte die Eiswürfel in seinem Glas. Er beendete den Schluck mit einem Ahhh. Danach gewann sein Lach an Geschmeidigkeit. Alles nur Show? Was für ein Spinner!

    Jacob Hauser, es freut mich, dass wir uns sprechen.

    Hallo. Ich glaube, wir kennen uns nicht.

    Oh, wir lernen einander gerade kennen, Jacob, fuhr der Bariton fort. Ich möchte dich etwas fragen. Du begegnest einem Mann, der ein Rätsel ist. Ein unbeschriebenes Blatt. Von dem Moment an wird er jedoch zu einer Geschichte. Deine Geschichte. Wie soll die Sache für dich ausgehen?

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