anna grimm

Im Labyrinth der Welten öffnen sich die Türen

Schreiben

Kurzes Winter-Update

So sah der Herbst im Rückblick für mich aus: viel zu wenig Zeit zum Schreiben, viele Baustellen, im Schreibcamp von Michael Marcus Thurner ein Schub an neuen Ideen und neue Ziele. Das Ergebnis: noch mehr Projekte, immer noch Zeitmangel. Aber meine neuen Ziele verlangen, dass die Projekte nun alle endlich zum Abschluss kommen sollen. Damit wird es für die Winterzeit wohl doch neue Geschichten aus Grimms Schmiede geben. Auch wenn ich dabei zum Kaffeetassen jonglierenden Zombie werde. Stellt euch bitte das Gedränge vor, das gerade in meinem Projektplan herrscht. Natürlich möchte ich alle meine Geschichten endlich fertigstellen und veröffentlichen. Aber Prioritäten müssen sein und nicht alle Geschichten befinden sich bereits im Endschliff. Daher wird eine kleine Auswahl den Vorzug erhalten.

Ein Großteil der geplanten eBooks in meiner Schmiede sind wieder Kurzgeschichten. Auch wenn einige davon durchaus eine Länge von mehreren Kapiteln erreichen. In ihrer Gesamtheit decken sie eine Brandbreite an Genres der Phantastik ab. Die Reise geht wieder von Fantasy über Horror bis hin zu Science Fiction.

Auf Leser warten damit neue Charaktere und Welten. Den Anfang der geplanten Veröffentlichungen wird eine Insel mit dem Namen Mythos machen. Keineswegs ein winterlicher Start, dafür bringt er umso mehr Phantastik ins Spiel, hoffe ich zumindest. Ich freue mich schon darauf, an weiteren Infos zu basteln. Ein Leseschnipsel aus diesem Projekt befindet sich in Vorbereitung.

    Autorin
    Autorin Autorin Horror, Fantasy, Phantastik

    Stadtkind, Bahn Nomadin, Autorin von Kurzgeschichten, Bloggerin

    Instagram
    Die Antwort von Instagram enthielt ungültige Daten.

    Folge mir!

    Leseprobe aus Tabula Rasa

    Das Telefon klingelte.

    Abwartend starrte Jake den Apparat an. Er schob die Kopfhörher zurecht.

    Das Telefon klingelte weiter.

    Er ließ die Füße vom Pult plumpsen und nahm den Anruf per Knopfdruck entgegen. Onkel Dewy?, sprach er in das kleine Stehmikrofon.

    Jemand atmete lang und geräuschvoll aus und ein. Eiswürfel klirrten in einem Glas. Flüssigkeit schlenkerte gurgelnd darin. Schlagartig erinnerte Jake sich, dass es eine Grußformel gab, an die er sich halten sollte. Wie ging der Spruch nochmal? Er konnte sich einfach nicht mehr daran erinnern. Es war wie weggeätzt.

    H-Hallo?, stammelte Jake.

    Am anderen Ende der Leitung erklang ein Lachen, das bald darauf in einem Hustenanfall erstickte.

    Jake überlegte aufzulegen. Tut mir leid, ich kann sie nicht verstehen.

    Jacob Hauser, richtig?

    Der unvermutete Bariton ließ Jake zusammenfahren. Vielleicht einer der Techniker im Radiosender. Oder gar der Boss?

    Ja, antwortete er hastig. Und setzte Sir hinzu.

    Der Baritonmann schüttelte die Eiswürfel in seinem Glas. Er beendete den Schluck mit einem Ahhh. Danach gewann sein Lach an Geschmeidigkeit. Alles nur Show? Was für ein Spinner!

    Jacob Hauser, es freut mich, dass wir uns sprechen.

    Hallo. Ich glaube, wir kennen uns nicht.

    Oh, wir lernen einander gerade kennen, Jacob, fuhr der Bariton fort. Ich möchte dich etwas fragen. Du begegnest einem Mann, der ein Rätsel ist. Ein unbeschriebenes Blatt. Von dem Moment an wird er jedoch zu einer Geschichte. Deine Geschichte. Wie soll die Sache für dich ausgehen?

    Mehr über Cookies erfahren