anna grimm

Im Labyrinth der Welten öffnen sich die Türen

Aktuelles Schreiben

Frühjahrs-Vorschau

Hurra! Die Rückkehr der Sonnenstrahlen lässt mich nicht nur am blauen Berliner Himmel Lichtblicke erleben. Eigentlich wäre es wieder an der Zeit für eine Reflexion in die Vergangenheit gewesen, aber der Frühling lädt dazu ein, zur Abwechslung wieder nach vorne zu schauen. Was tut sich also in der Grimm Schmiede und womit können wir demnächst rechnen?

Mit einem Umzug in eine neue Wohnung hat meine Buchschmiede auch ein neues zu Hause im bunten Herzen Berlins gefunden. Mein Arbeitsplatz ist eingerichtet und die Buchprojekte liegen im Glutofen. Das bedeutet: Ist der Gang ins Korrektorat erst erledigt, setzt sich die Autorin (ausgebildete Grafikerin und Web-Designerin) an die eBook und anschließend die Taschenbuch Erstellung. Das inkludiert die Arbeiten am Cover.

Aber wie viele Bücher liegen denn nun aktuell in der Schmiede? Es ist definitiv ein neues Buch aus dem Genre Science Fiction mit einer umfangreichen Kurzgeschichte geplant. Hinzu kommt die Taschenbuch Ausgabe von Tabula Rasa mit dem neuem Cover der 2. Ausgabe und der Zugabe von 4 ausgewählten Flash-Fiction Stories und die englischen Übersetzungen von Tabula Rasa und Mythos. Außerdem findet sich noch ein fertig gestelltes Manuskript in Romanlänge für Leserinnen von Dark Fantasy. Die Ankündigung dieses Titels erfolgt, sobald entschieden ist, wie das Buch denn nun herausgebracht werden soll. Auf jeden Fall darf man sich auf ein längeres Abenteuer aus Grimms Schmiede freuen.

Zwei weitere Projekte der Genres Science Fiction und Horror befinden sich in der intensiven Schreibphase.

Eine Besonderheit, die ich 2019 eingeführt habe: Ab jetzt wird es in Taschenbuch Ausgaben immer eine Zugabe für Leserinnen in Form von Kurzgeschichten oder Superkurzgeschichten (Flash-Fiction) geben.

Bevor nun also der schöne Wahnsinn mit Comic- und Buchmessen, Schreiburlaub am Meer und den geplanten Reisen für die Recherche losgeht, muss ich als Selbstverlegerin noch einmal kräftig in Pedale treten. Die Zeit läuft und fertige Bücher wollen ja schließlich auch gedruckt werden.

    Autorin
    Autorin Autorin Horror, Fantasy, Phantastik

    Stadtkind, Bahn Nomadin, Autorin von Kurzgeschichten, Bloggerin

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    Leseprobe aus Tabula Rasa

    Das Telefon klingelte.

    Abwartend starrte Jake den Apparat an. Er schob die Kopfhörher zurecht.

    Das Telefon klingelte weiter.

    Er ließ die Füße vom Pult plumpsen und nahm den Anruf per Knopfdruck entgegen. Onkel Dewy?, sprach er in das kleine Stehmikrofon.

    Jemand atmete lang und geräuschvoll aus und ein. Eiswürfel klirrten in einem Glas. Flüssigkeit schlenkerte gurgelnd darin. Schlagartig erinnerte Jake sich, dass es eine Grußformel gab, an die er sich halten sollte. Wie ging der Spruch nochmal? Er konnte sich einfach nicht mehr daran erinnern. Es war wie weggeätzt.

    H-Hallo?, stammelte Jake.

    Am anderen Ende der Leitung erklang ein Lachen, das bald darauf in einem Hustenanfall erstickte.

    Jake überlegte aufzulegen. Tut mir leid, ich kann sie nicht verstehen.

    Jacob Hauser, richtig?

    Der unvermutete Bariton ließ Jake zusammenfahren. Vielleicht einer der Techniker im Radiosender. Oder gar der Boss?

    Ja, antwortete er hastig. Und setzte Sir hinzu.

    Der Baritonmann schüttelte die Eiswürfel in seinem Glas. Er beendete den Schluck mit einem Ahhh. Danach gewann sein Lach an Geschmeidigkeit. Alles nur Show? Was für ein Spinner!

    Jacob Hauser, es freut mich, dass wir uns sprechen.

    Hallo. Ich glaube, wir kennen uns nicht.

    Oh, wir lernen einander gerade kennen, Jacob, fuhr der Bariton fort. Ich möchte dich etwas fragen. Du begegnest einem Mann, der ein Rätsel ist. Ein unbeschriebenes Blatt. Von dem Moment an wird er jedoch zu einer Geschichte. Deine Geschichte. Wie soll die Sache für dich ausgehen?

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