anna grimm

Im Labyrinth der Welten öffnen sich die Türen

Buchblog

eReader vs Buch

eReader vs Buch – eine Frage, die uns immer wieder und immer öfter beschäftigt. Aber wo geht der Trend wirklich hin? Darauf gibt es, glaube ich, keine schnelle oder einfache Antwort. Heute blicke ich auf das Jahr, die Leseerlebnisse und die Bücher zurück und erkenne, wie wenig und doch vor allem positiv das eBook meinen Lesealltag verändert hat. Ja, es ist schon interessant, wie der eReader mir das Lesen unterwegs so bequem wie nur möglich macht. Auf einem einzigen Gerät habe ich meine gesamte Bibliothek zur Verfügung. Ihr ahnt es sicher schon: Der Reader ist stets in meiner Tische mit dabei. Ich lese sogar öfter im digitalen Format, als mir anfangs bewusst war. Das Buch aus Papier findet sich trotzdem ebenso zahlreich wie zuvor in meinen Regalen und es kommen immer wieder neue Bücher dazu.

Da ich wohl zu jenen Lesern gehöre, die in dieser Frage zweigleisig fahren, finde ich es immer wieder toll, wenn ich einen Roman im Buchladen kaufe und eine gratis digitale Ausgabe dazubekomme. Aber mal ganz ehrlich, verzichten möchte ich mittlerweile weder auf das eine noch auf das andere Format.

Da ich ein neugieriger Mensch bin, würde es mich interessieren, wie ihr das so handhabt mit eReader und dem guten alten Buch aus Papier. Schickt mir doch eure Meinung und eure Kommentare per Twitter! Ich würde mich sehr freuen, mehr zu diesem Thema zu hören und möchte demnächst weitere Beiträge dazu zu posten. Gerne werde ich dazu eure Anregungen und Antworten verwenden.

Die Diskussion läuft: Twitter Hashtag #ebookvspapier

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    Autorin Autorin Horror, Fantasy, Phantastik

    Stadtkind, Bahn Nomadin, Autorin von Kurzgeschichten, Bloggerin

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    Leseprobe aus Tabula Rasa

    Das Telefon klingelte.

    Abwartend starrte Jake den Apparat an. Er schob die Kopfhörher zurecht.

    Das Telefon klingelte weiter.

    Er ließ die Füße vom Pult plumpsen und nahm den Anruf per Knopfdruck entgegen. Onkel Dewy?, sprach er in das kleine Stehmikrofon.

    Jemand atmete lang und geräuschvoll aus und ein. Eiswürfel klirrten in einem Glas. Flüssigkeit schlenkerte gurgelnd darin. Schlagartig erinnerte Jake sich, dass es eine Grußformel gab, an die er sich halten sollte. Wie ging der Spruch nochmal? Er konnte sich einfach nicht mehr daran erinnern. Es war wie weggeätzt.

    H-Hallo?, stammelte Jake.

    Am anderen Ende der Leitung erklang ein Lachen, das bald darauf in einem Hustenanfall erstickte.

    Jake überlegte aufzulegen. Tut mir leid, ich kann sie nicht verstehen.

    Jacob Hauser, richtig?

    Der unvermutete Bariton ließ Jake zusammenfahren. Vielleicht einer der Techniker im Radiosender. Oder gar der Boss?

    Ja, antwortete er hastig. Und setzte Sir hinzu.

    Der Baritonmann schüttelte die Eiswürfel in seinem Glas. Er beendete den Schluck mit einem Ahhh. Danach gewann sein Lach an Geschmeidigkeit. Alles nur Show? Was für ein Spinner!

    Jacob Hauser, es freut mich, dass wir uns sprechen.

    Hallo. Ich glaube, wir kennen uns nicht.

    Oh, wir lernen einander gerade kennen, Jacob, fuhr der Bariton fort. Ich möchte dich etwas fragen. Du begegnest einem Mann, der ein Rätsel ist. Ein unbeschriebenes Blatt. Von dem Moment an wird er jedoch zu einer Geschichte. Deine Geschichte. Wie soll die Sache für dich ausgehen?

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