anna grimm

Im Labyrinth der Welten öffnen sich die Türen

Kristall Würfel - eine andere Geschichte
Schreiben

Eine andere Geschichte

Zwischendurch werde ich die Kategorie Schreiben dazu missbrauchen, Lesern einen kleinen Einblick in meinen Arbeitsfortschritt zu gewähren. Vergesst nicht, für mich bleibt das Schreiben aus schlichter Notwendigkeit eines Brotjobs heraus ein Hobby, dem ich hauptsächlich nachts nachgehe. Korrekturen, Veröffentlichung und Buchgestaltung muss ich im Eigenverlag schon selbst übernehmen. So mag es in der Regel etwas länger dauern, bis eine neue Geschichte auch als eBook erscheint.

Kurz gesagt: Es braucht halt noch eine Weile. Habt Geduld mit mir. Dennoch möchte ich in diesem Blog ein paar Eindrücke streuen und über den Stand der Dinge informieren.

Heute Abend beschäftigen mich zum Beispiel Ivys hübsche polyedrische und magische Kristallwürfel. Kennt ihr das? Manchmal braucht es nichts weiter als ein Paar Würfel, Mitspieler und eine Brise Fantasie, um in ein Abenteuer zu starten.

So ähnlich ergeht es auch Ivy. Nur, dass das Schicksal ihr ganz besondere Würfel in die Hände legt. Jeder Wurf der Kristallwürfel startet eine Reise innerhalb des Welten-Nexus zwischen Himmel und Erde. Das Ziel bestimmen einzig die Würfel und höchst wahrscheinlich das Zufallsprinzip. Oder das Glück der Spielerin, wenn man es lieber so nennen will.

Mit Ivy hat diese Geschichte eine sehr junge, sehr düstere Hauptfigur bekommen und es gefällt mir, mit dieser Figur beim abendlichen Plotten und Planen mental abzuhängen. Ivy wurde natürlich nicht ganz grundlos mit einer dunklen Rolle in die Geschichte hineingeboren. In eine ziemlich schwarze Familie, um genau zu sein. Damit meine ich die schwärzeste Fam, die ihr euch zwischen Himmel und Erde so vorstellen könnt. Die Familienbande werden sie jedenfalls kaum jemals zu einer Streiterin für das Gute auf Erden werden lassen. Genau das aber reizt mich als Schreiberin an dieser Figur. Ihr Dasein ist keine leichte Bürde. Auch für die meisten Menschen, die ihr begegnen.

Jetzt seid ihr jedenfalls vorgewarnt, falls jemals für euch die Würfel fallen und ihr die erste Seite von Ivys Geschichte aufschlagen solltet …

    Autorin
    Autorin Autorin Horror, Fantasy, Phantastik

    Stadtkind, Bahn Nomadin, Autorin von Kurzgeschichten, Bloggerin

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    Leseprobe aus Tabula Rasa

    Das Telefon klingelte.

    Abwartend starrte Jake den Apparat an. Er schob die Kopfhörher zurecht.

    Das Telefon klingelte weiter.

    Er ließ die Füße vom Pult plumpsen und nahm den Anruf per Knopfdruck entgegen. Onkel Dewy?, sprach er in das kleine Stehmikrofon.

    Jemand atmete lang und geräuschvoll aus und ein. Eiswürfel klirrten in einem Glas. Flüssigkeit schlenkerte gurgelnd darin. Schlagartig erinnerte Jake sich, dass es eine Grußformel gab, an die er sich halten sollte. Wie ging der Spruch nochmal? Er konnte sich einfach nicht mehr daran erinnern. Es war wie weggeätzt.

    H-Hallo?, stammelte Jake.

    Am anderen Ende der Leitung erklang ein Lachen, das bald darauf in einem Hustenanfall erstickte.

    Jake überlegte aufzulegen. Tut mir leid, ich kann sie nicht verstehen.

    Jacob Hauser, richtig?

    Der unvermutete Bariton ließ Jake zusammenfahren. Vielleicht einer der Techniker im Radiosender. Oder gar der Boss?

    Ja, antwortete er hastig. Und setzte Sir hinzu.

    Der Baritonmann schüttelte die Eiswürfel in seinem Glas. Er beendete den Schluck mit einem Ahhh. Danach gewann sein Lach an Geschmeidigkeit. Alles nur Show? Was für ein Spinner!

    Jacob Hauser, es freut mich, dass wir uns sprechen.

    Hallo. Ich glaube, wir kennen uns nicht.

    Oh, wir lernen einander gerade kennen, Jacob, fuhr der Bariton fort. Ich möchte dich etwas fragen. Du begegnest einem Mann, der ein Rätsel ist. Ein unbeschriebenes Blatt. Von dem Moment an wird er jedoch zu einer Geschichte. Deine Geschichte. Wie soll die Sache für dich ausgehen?

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